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Debre Markos 2008

März 2008


Bei diesem Einsatz waren wir kürzer als sonst in Äthiopien, da im Juli 2007 unser Sohn Paul zur Welt kam. Allerdings haben wir für diese Reise unser Team um 2 Personen erweitert, um im internistischen Bereich bzw. bei den Narkosen zusätzlich Hilfe zu haben.
Mein Bruder Dr. Wolfgang Dichtl (Kardiologie Universitätsklinik Innsbruck) half uns bei den Vorbereitungen für die Operationen, ausserdem veranstaltete er Fortbildungen für die allgemeinmedizinischen Abteilungen im Krankenhaus.
DGKS Ute Rösch (Anästhesie Klinikum Wels) reparierte und erklärte die Verwendung einer vom Klinikum Wels gespendeten Narkosemaschine, half an der Gynäkologieabteilung bei Dr. Hezkiel bzw. war auch bei uns im Augen-OP tätig.

Schwester beim Eintropfen einer Patienten

Ein äthiopischer Patient kurz vor Beginn seiner Augenoperation

Unser Team 2008 vor den Räumlichkeiten des neuen OP: Doz. Dr. Wolfgang Dichtl, DGKS Ute Rösch, DGKS Doris Dichtl, OA Dr. Manfred Dichtl, Prim. Dr. Manfred Dichtl

Prim. Dr. Dichtl und Dr. Yilkal bei einer plastischen Lidoperation in örtlicher Betäubung - Licht gibt eine einfache LED-Stirnlampe

Blick hinaus in den Eingangsbereich der neuen Augenklinik, daran anschliessend der Hof mit weiteren Patienten

Prim. Dr. Dichtl und Doris Dichtl bei einer Operation des grauen Stars

Doz. Dr. Wolfgang Dichtl hält vor den Allgemeinmedizinern des Krankenhauses eine Vorlesung über Herzerkrankungen

Mittagessen im Aufenthaltsraum der neuen Klinik - es gibt Injera und Cola

Unsere Freunde, Helfer und Mitstreiter während des ganzen Jahres: Dr. Hezkiel (Gynäkologie) und Dipl.-Ing. Jürgen Wenzel (GTZ)(verantwortlich für Uni-Bau und diverse Entwicklungshilfeprojekte in der Umgebung)

Im Gespräch mit Dr. Yilkal vor der Augenklinik

Nach der Arbeit besuchen wir gerne den Markt in Debre Markos - hier ein Verkaufsstand für Bohnen, Mais, Muscheln, und anderes

Mit Hr. Atelel, dem opthalmic medical assistant, vor dem neuen OP

Zum ersten Mal arbeiteten wir in der neuen Augenklinik, die 2007 eröffnet wurde. Die Räumlichkeiten waren nun viel besser als vorher, je nach Zuständigkeits- bzw. Sterilitätsbereich wurde eigens abgegrenzte Areale geschaffen.
Zwar gab es nach wie vor Probleme mit der Wasser- und Stromversorgung, aber es war viel angenehmer zu arbeiten. Obwohl wir nur 6 OP Tage hatten, konnten wir 230 Operationen durchführen. Das operative Spektrum wurde abermals breiter, und die Effizienz der Abläufe war nochmals steigerbar.

Neben einem erweiterten Ambulanzbereich gibt es nun einen grossräumigen OP-Trakt, verbesserte Adminstrationsbereiche, ausreichend Stauraum, Waschgelegenheiten für Personal und Patienten, verbesserte Sanitärbereiche und schönere Patientenzimmer.

In einer eigenen Brillenwerkstatt werden Gläser aller Art für die Patienten zu einem erschwinglichen Preis geschliffen. Die Geräte in diesem Bereich wurde von einem Optiker aus Salzburg zur Verfüguing gestellt.