Sehschule und Kinderaugen

- Durchblick vom Anfang an -

Zum Zeitpunkt der Geburt haben wir bereits viel für das Leben mitbekommen. Unsere ersten Jahre sind gekennzeichnet von intensiven täglichen Lernprozessen. Was wir nicht von Anfang an regelmäßig trainieren, können wir später oft nicht nachholen. Richtig "Sehen lernen" gehört hier dazu - und die entsprechende Übungsphase erstreckt sich über die gesamte Kindheit. Ist eine Sehschwäche vorhanden und wird diese nicht oder zu spät erkannt, kann zeitlebens ein Defekt zurückbleiben. In unserer Sehschule betreuen Orthoptistin und Augenarzt gemeinsam Kinder und Jugendliche aller Altersstufen. Unser abgetrennter Kinderbereich ist ausgestattet mit einem großen Kinderspielraum, der Sehschule an sich, und einem Sanitärraum mit Wickeltisch. Wir verfügen über speziell für Kinder entwickelte Untersuchungsgeräte, um die Kontrolle so angenehm wir möglich zu machen. Natürlich bedeutet die fremde Umgebung für die Kinder und auch begleitenden Erwachsenen Stress - umso mehr haben wir uns bemüht unseren Kinderbereich optimal und großzügig einzurichten. Kinder benötigen Platz für Spiel und Zerstreuung, und den haben sie bei uns, zur Verfügung, was uns gemeinsam den Aufenthalt erleichtert und auch die Untersuchung als Spielangebot darstellen läßt.
Tel: 0676-9469290 Fax: 07242-909090-341 mail: ordination@drdichtl.at Terminvereinbarung an Ordinationstagen ( -- Rückrufservice -- ) Ordination Dienstag bis Freitag (auf Terminbasis) // Operationen Montag (Linz) / Mittwoch (Wels, morgens) // Augenlaser Montag / Dienstag (Wels, abends)
Wie wir untersuchen - Kinderaugen im Blickpunkt - Was wir machen: Augenuntersuchung bei Kindern und Jugendlichen aller Altersklassen Routinekontrolle Schielabklärung Untersuchungen bei Kinder mit besonderen Bedürfnissen Orthoptische und neuro-ophthalmologische Untersuchungen Amblyopie-Therapie Leistungen für den Mutter-Kind-Pass Was uns auszeichnet: Kindgerechte Ordinationsgestaltung Barrierefreie Ordination Eigener großer Kinderwartebereich Eigene Untersuchungseinheit / Sehschule Kinderwagen- / Rollstuhlgerecht Operationen bei Kindern / Jugendlichen Begutachtung / Therapie Frühgeborener Berufserfahrene Mitarbeiter bzw. Augenarzt und Orthoptistin mit Sehschultätigkeit in Linz und Wels mit Konsiliararzttätigkeit und operativer Praxis an der Kinderklinik Linz im Schwerpunktbereich Frühgeborenenscreening

Neuroopthalmologie und Schielen

- Das Auge als vorgeschalteter Teil des Gehirns - Etwa 70% aller Sinneseindrücke nehmen wir über unser Sehorgan auf. Diese Vielzahl an Informationen werden bereits in der Netzhaut wie in einem vorgelagerten Computer verknüpft, später gefiltert und über die Sehbahn quer durch das Gehirn zum Hinterhauptlappen geführt, wo wir die gesehenen Bilder bewusst wahrnehmen. Der Weg dorthin ist lange und komplex und enthält viele Verschaltungen. Im Falle von Erkrankungen kann aus dem Muster der resultierenden Funktions ausfälle (Gesichtsfeld - ausfälle, Schielformen, Nerven zell verluste und anderes) erstaunlich detailliert ausgesagt werden, wo eine solche Störung liegen muss. Auch dieser Bereich (die Schnittstelle zwischen Neurologie und Augenheilkunde - genannt „Neuro ophthal mologie“) ist in der Sehschule zu Hause.

“Das kann ich auch”

Kinder spiegeln gerade auch bei den Untersuchungen das Verhalten ihrer wichtigsten Bezugspersonen wider. Die Begleitpersonen in den Untersuchungsprozess einzubinden nutzen wir immer, da dies eine gute Atmosphäre schafft und zu verwertbaren Ergebnissen führt.

“Fast ein Kinderspiel”

Unsere Kleinen sind in neuer Umgebung vor allem einmal sehr neugierig. Die Kunst ist, ihr Interesse zu wecken und ihren natürlichen Forscherdrang zu nutzen. Fast immer sind sie bereit, sich auf die gemeinsame Entdeckungsreise einzulassen und in spielerischer Weise das preiszugeben, was wir zur Kontrolle ihres Entwicklungsstandes von ihnen wissen möchten.

Mutterkindpass-Untersuchung

- die wichtigste Augenuntersuchung im Leben - Um die Entwicklung eines Kindes optimal verfolgen zu können, und rasch auf Abweichungen und Erkrankungen zu reagieren, wurde in Österreich die Mutterkindpass- Untersuchung eingeführt. Die Kinderärztin überprüft in den ersten Monaten auch die Entwicklung des Sehsystems, unter anderem im 1. Lebensjahr durch Prüfen der grundlegenden Sehfunktionen. Die erste augenärztliche Untersuchung erfolgt im 2. Lebensjahr. Dabei wird erstmals auch die Sehschärfe erhoben, die vorderen und hinteren Augenabschnitte angesehen und die Dioptrienwerte bestimmt um festzustellen, ob eine Brille oder andere Behandlungen notwendig sind. Diese Untersuchung ist umfangreich und beinhaltet auch die Gabe von Augentropfen („Eintropfen“), denn nur so kann verlässlich ein eventueller Brillenbedarf festgestellt und Erkrankungen im Augeninneren ausgeschlossen werden.
„Eintropfen“ (Skiaskopie) Kinder sind noch in der Lage, ihre Dioptrien über weite Bereiche zu verändern - eine exakte Vermessung ist ohne medikamentöse Hilfsmittel (Augentropfen) nicht möglich. Nur mit dem „Eintropfen“ (Skiaskopie) ist eine verlässliche Aussage darüber möglich, ob ein Brillenbedarf besteht. Zusätzlich läßt sich auch nur auf diese Weise eine Erkrankung im Augeninneren ausschließen. Während und nach der Untersuchung sehen die Kinder  in der Nähe für einige Stunden schlechter. Dieser Effekt vergeht wieder. Die Skiaskopie ist ein vorgeschriebener Bestandteil der Mutterkindpaßkontrolle im 2. Lebensjahr. „Harmswand“ (Tangententafel) Bei Augenbewegungsstörungen mit oder ohne Doppelbilder gilt es abzuklären, ob ein Lähmungsschielen oder ein älteres Schielproblem vorliegt. Im Fall eines akuten Schlaganfalles kann hier rasches Handeln oberstes Gebot sein und durch eine rechtzeitige Diagnose Folgeschäden verringert werden. Für die Durchführung einer Schielabklärung wird das Ausmaß der Bewegungsstörung an der Tangententafel nach Harms bestimmt. Dabei können Ursache und Ausmaß eines Schielwinkels eruiert und eine geeignete Therapie eingeleitet werden. Auch bei gutachterlichen Fragestellungen (z.B. Größe des doppelbildfreien Arelas im Blickbereich) kommt die Harmswand zur Anwendung. Die Orthoptistin - das Herz der Sehschule Unsere Kleinsten sprechen oft noch wenig, sind am Tag der Untersuchung müde und oft verunsichert durch die neue Umgebung. Trotzdem gilt es zu beweisen, dass es mit der Sehleistung tatsächlich zum Besten steht. Hier zeigt sich die Kompetenz einer erfahrenen Orthoptistin, die mit Herzlichkeit und Konsequenz die erforderlichen Befunde selbst den jüngsten Patienten entlockt.
Kinder als Patienten und auch neuroophthalmologische Abklärungen sind aufwendig und verlangen viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. In einer Sehschule arbeiten daher speziell geschulte Kräfte („OrthoptistInnen“), die dank ihrer mehrjährigen Ausbildung ein unverzichtbares Bindeglied zwischen den Fächern Augenheilkunde, Kinderheilkunde und Neurologie darstellen. Sie können selbständig eine Vielzahl an Untersuchungen durchführen, und ergänzen bzw. erweitern insgesamt die augenärztliche Kontrolle.
SEHSCHULE
Tel: 0676-9469290 // Fax: 07242-909090-341 // mail: ordination@drdichtl.at Terminvereinbarung an Ordinationstagen ( -- Rückrufservice -- ) Ordination: Dienstag bis Freitag (auf Terminbasis) Operationen: Montag (Linz) / Mittwoch (Wels, morgens) Augenlaser: Montag / Dienstag (Wels, abends)

Sehschule und Kinderaugen

- Durchblick vom Anfang an -

Zum Zeitpunkt der Geburt haben wir bereits viel für das Leben mitbekommen. Unsere ersten Jahre sind gekennzeichnet von intensiven täglichen Lernprozessen. Was wir nicht von Anfang an regelmäßig trainieren, können wir später oft nicht nachholen. Richtig "Sehen lernen" gehört hier dazu - und die entsprechende Übungsphase erstreckt sich über die gesamte Kindheit. Ist eine Sehschwäche vorhanden und wird diese nicht oder zu spät erkannt, kann zeitlebens ein Defekt zurückbleiben. In unserer Sehschule betreuen Orthoptistin und Augenarzt gemeinsam Kinder und Jugendliche aller Altersstufen. Unser abgetrennter Kinderbereich ist ausgestattet mit einem großen Kinderspielraum, der Sehschule an sich, und einem Sanitärraum mit Wickeltisch. Wir verfügen über speziell für Kinder entwickelte Untersuchungsgeräte, um die Kontrolle so angenehm wir möglich zu machen. Natürlich bedeutet die fremde Umgebung für die Kinder und auch begleitenden Erwachsenen Stress - umso mehr haben wir uns bemüht unseren Kinderbereich optimal und großzügig einzurichten. Kinder benötigen Platz für Spiel und Zerstreuung, und den haben sie bei uns, zur Verfügung, was uns gemeinsam den Aufenthalt erleichtert und auch die Untersuchung als Spielangebot darstellen läßt.
Wie wir untersuchen - Kinderaugen im Blickpunkt - Was wir machen: Augenuntersuchung bei Kindern und Jugendlichen Routinekontrolle Schielabklärung Testung bei Kinder mit besonderen Bedürfnissen Orthoptische & neuro-ophthalmologische Testung Amblyopie-Therapie Leistungen für den Mutter-Kind-Pass Was uns auszeichnet: Kindgerechte Ordinationsgestaltung Barrierefreie Ordination Eigener großer Kinderwartebereich Eigene Untersuchungseinheit / Sehschule Kinderwagen- / Rollstuhlgerecht Operationen bei Kindern / Jugendlichen Begutachtung / Therapie Frühgeborener Berufserfahrene Mitarbeiter bzw. Augenarzt und Orthoptistin mit Sehschultätigkeit in Linz und Wels mit Konsiliararzttätigkeit und operativer Praxis an der Kinderklinik Linz im Schwerpunktbereich Frühgeborenenscreening

Neuroopthalmologie und

Schielen

- Das Auge als vorgeschalteter Teil des Gehirns - Etwa 70% aller Sinneseindrücke nehmen wir über unser Sehorgan auf. Diese Vielzahl an Informationen werden bereits in der Netzhaut wie in einem vorgelagerten Computer verknüpft, später gefiltert und über die Sehbahn quer durch das Gehirn zum Hinterhauptlappen geführt, wo wir die gesehenen Bilder bewusst wahrnehmen. Der Weg dorthin ist lange und komplex und enthält viele Verschaltungen. Im Falle von Erkrankungen kann aus dem Muster der resultierenden Funktions - ausfälle (Gesichtsfeld ausfälle, Schielformen, Nerven - zell verluste und anderes) erstaunlich detailliert ausgesagt werden, wo eine solche Störung liegen muss. Auch dieser Bereich (die Schnittstelle zwischen Neurologie und Augenheilkunde - genannt „Neuro ophthal mologie“) ist in der Sehschule zu Hause.

“Das kann ich auch”

Kinder spiegeln gerade auch bei den Untersuchungen das Verhalten ihrer wichtigsten Bezugspersonen wider. Die Begleitpersonen in den Untersuchungs- prozess einzubinden nutzen wir immer, da dies eine gute Atmosphäre schafft und zu verwertbaren Ergebnissen führt.

“Fast ein Kinderspiel”

Unsere Kleinen sind in neuer Umgebung vor allem einmal sehr neugierig. Die Kunst ist, ihr Interesse zu wecken und ihren natürlichen Forscherdrang zu nutzen. Fast immer sind sie bereit, sich auf die gemeinsame Entdeckungsreise einzulassen und in spielerischer Weise das preiszugeben, was wir zur Kontrolle ihres Entwicklungsstandes von ihnen wissen möchten.

Mutterkindpass-Untersuchung

- die wichtigste Augenuntersuchung im Leben - Um die Entwicklung eines Kindes optimal verfolgen zu können, und rasch auf Abweichungen und Erkrankungen zu reagieren, wurde in Österreich die Mutterkindpass-Untersuchung eingeführt. Die Kinderärztin überprüft in den ersten Monaten auch die Entwicklung des Sehsystems, unter anderem im 1. Lebensjahr durch Prüfen der grundlegenden Sehfunktionen. Die erste augenärztliche Untersuchung erfolgt im 2. Lebensjahr. Dabei wird erstmals auch die Sehschärfe erhoben, die vorderen und hinteren Augenabschnitte angesehen und die Dioptrienwerte bestimmt um festzustellen, ob eine Brille oder andere Behandlungen notwendig sind. Diese Untersuchung ist umfangreich und beinhaltet auch die Gabe von Augentropfen („Eintropfen“), denn nur so kann verlässlich ein eventueller Brillenbedarf festgestellt und Erkrankungen im Augeninneren ausgeschlossen werden.
„Eintropfen“ (Skiaskopie) Kinder sind noch in der Lage, ihre Dioptrien über weite Bereiche zu verändern - eine exakte Vermessung ist ohne medikamentöse Hilfsmittel (Augentropfen) nicht möglich. Nur mit dem „Eintropfen“ (Skiaskopie) ist eine verlässliche Aussage darüber möglich, ob ein Brillenbedarf besteht. Zusätzlich läßt sich auch nur auf diese Weise eine Erkrankung im Augeninneren ausschließen. Während und nach der Untersuchung sehen die Kinder  in der Nähe für einige Stunden schlechter. Dieser Effekt vergeht wieder. Die Skiaskopie ist ein vorgeschriebener Bestandteil der Mutterkindpasskontrolle im 2. Lebensjahr. „Harmswand“ (Tangententafel) Bei Augenbewegungsstörungen mit oder ohne Doppelbilder gilt es abzuklären, ob ein Lähmungsschielen oder ein älteres Schielproblem vorliegt. Im Fall eines akuten Schlaganfalles kann hier rasches Handeln oberstes Gebot sein und durch eine rechtzeitige Diagnose Folgeschäden verringert werden. Für die Durchführung einer Schielabklärung wird das Ausmaß der Bewegungsstörung an der Tangententafel nach Harms bestimmt. Dabei können Ursache und Ausmaß eines Schielwinkels eruiert und eine geeignete Therapie eingeleitet werden. Auch bei gutachterlichen Fragestellungen (z.B. Größe des doppelbildfreien Arelas im Blickbereich) kommt die Harmswand zur Anwendung.
Kinder als Patienten und auch neuroophthalmologische Abklärungen sind aufwendig und verlangen viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. In einer Sehschule arbeiten daher speziell geschulte Kräfte („OrthoptistInnen“), die dank ihrer mehrjährigen Ausbildung ein unverzichtbares Bindeglied zwischen den Fächern Augenheilkunde, Kinderheilkunde und Neurologie darstellen. Sie können selbständig eine Vielzahl an Untersuchungen durchführen, und ergänzen bzw. erweitern insgesamt die augenärztliche Kontrolle.
SEHSCHULE